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    <title>f011c22f</title>
    <link>https://www.karlielennox.de</link>
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    <item>
      <title>Einschlafen? Durchschlafen? Haare raufen!</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/einschlafen-durchschlafen-haare-raufen</link>
      <description>Erholsames Schlummern - was ist das? Dank chronischem Schlafmangel wandle ich eher wie ein Zombie umher ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einschlafen? Durchschlafen? Haare raufen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe es bereits in mehreren meiner vorherigen Blogbeiträge erwähnt: Das Thema
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlafen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – wohl eher
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nichtschlafen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            – ist bei uns ein Dauerbrenner. Dabei ähnelt die Problematik einem Medusa-Kopf: Sobald sich ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Übel
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           verliert, wächst das nächste nach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Karlchen noch ein Baby war, entpuppte sich das Einschlafen als wiederkehrendes, riesengroßes Dilemma. Der kleine Kerl hatte nicht die geringste Lust, sich ins Land der Träume zu verabschieden. Klar, die Nacht war im Vergleich zum Tag, an dem sich wahre Welten für ihn aufgetan hatten, absolut langweilig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also verwandelte er sein Bettchen in eine Partyhütte. Hellwach sprang und lachte er vor sich hin, während Mama und Papa – vor lauter Übermüdung mit Augenringen bis zum Bauchnabel gezeichnet – verzweifelt versuchten, Karlchen zum Einschlummern zu bewegen – erfolglos.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Egal, ob singen, herumlaufen, kraulen oder alles gleichzeitig – keine der Maßnahmen sorgte für schnelle Abhilfe. Meinem Mann und mir blieb also keine andere Wahl, als die Zähne zusammenzubeißen und zu hoffen, dass wir in der Will-nicht-schlafen-Wüste eines Tages auf die Endlich-schlummern-Oase stoßen würden. Diese kam tatsächlich – in Form des Kindergartens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als der Startschuss für die Kita gefallen war, stellten wir zu unserer großen Verblüffung fest, dass diese eine absolute Wunderwaffe gegen das Einschlafproblem war.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karlchen war von den Eindrücken, die er im Kindergarten gesammelt hatte, so erschöpft, dass ihm sein Bettchen nicht mehr wie ein Folterwerkzeug, sondern wie ein natürliches Narkosemittel vorkam.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum hatten wir ihn hingelegt und zugedeckt, fielen ihm die Augen zu – und wir hätten mit einer Polonaise durchs Haus ziehen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch natürlich – wie hätte es auch anders sein sollen – hatten wir uns zu früh gefreut.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als wir nur noch selten damit zu kämpfen hatten, Karlchen zum Einschlafen zu animieren, tat sich für uns ein neues Problem auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach etwa einem Jahr im Kindergarten verlagerte sich der Konflikt, der monatelang geruht hatte, vom Abend in die Nacht. Von jetzt auf gleich stand der Kleine in seinem Bettchen – hellwach, mit dem Bedürfnis, unsere Liegewiese als neue Partylocation festzulegen. Putzmunter sprang das Kerlchen zwischen uns herum, egal, ob unsere Köpfe, Arme oder Beine im Weg waren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eigentlich müssten alle Eltern eine Gefahrenzulage bekommen. Das unkontrollierbare Umherwälzen eines Kindes im Bett kann üble Verletzungen nach sich ziehen – vom blauen Auge bis zu einer Gehirnerschütterung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Karlchens Spielchen zogen sich jedenfalls gern über eine Stunde, manchmal sogar bis zu zwei Stunden hin, sodass wir letztlich alle drei wach lagen – davon einer quietschvergnügt, mein Mann und ich eher semi-munter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile kämpfen wir bereits sein gesamtes drittes Lebensjahr mit der nächtlichen Problematik. Der permanente Schlafmangel hat sich in eine Dauerbaustelle verwandelt, die uns sämtliche Kräfte raubt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst wenn Karlchen unser Bett nicht in eine Partyhöhle verwandelt, verhält er sich zwar still, wälzt sich jedoch unruhig von einer auf die andere Seite – mit rotierendem Kopf und zappeligen Füßchen, mit der Gefahr, diese in unser Gesicht zu befördern –, womit wir wieder beim Thema der Unfallgefahr wären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich gibt es neben dem nächtlichen Hochschrecken, das wir auf nicht verarbeitete Tageserlebnisse zurückführen, auch andere Gründe für Karlchens Erwachen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn beispielsweise eine Krankheit anrollt, er Fieber hat oder an Wachstumsschmerzen leidet – die echt übel sind, das weiß ich aus meiner eigenen Kindheit –, ist Schlaf genauso unrealistisch wie Weltfrieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Karlchen zwischen uns kauere ich auf einer Fläche von gefühlt zehn Zentimetern – oft ohne in den Schlaf zurückzufinden, was ein absoluter Energiekiller ist. Mitten in der Nacht aus dem Tiefschlaf gerissen zu werden – und das regelmäßig –, ist alles andere als gut für die dringend nötige Erholung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit Monaten macht mir diese fehlende Energie wiederholt Striche durch die Rechnung. Meine Schreibprojekte sind nach hinten gerückt, sodass sich die Veröffentlichung meines zweiten Buchbabys um ganze acht Wochen verschoben hat. Und nicht nur das. Meine Konzentration, auf die ich beim Schreiben angewiesen bin, gleicht oft einer Nulllinie, sodass ich entweder nichts Vernünftiges zu Papier bekomme oder viel zu lange dafür brauche.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am Ende unserer sich nach Schlaf verzehrenden Nerven suchen wir dringend nach dem Schlüssel, der die Lösung für unser Problem ist – ohne Erfolg.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich hätte es niemals für möglich gehalten, eines Tages in die Situation permanenten Schlafmangels zu geraten. Aus meinen ersten Blogbeiträgen weißt du ja, wie sehr ich Schlummern vor Karlchens Geburt zelebriert habe. Während ich den Schlaf, der mir dank meiner damaligen ungesunden Arbeitszeit gestohlen wurde, am Wochenende habe nachholen können, fehlt mir nun diese Option. Mit Kind wird das Wort Wochenende nämlich aus dem Vokabular gestrichen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lustigerweise neigt Karlchen nicht unbedingt dazu, an diesen zwei so existenziellen Tagen der Woche länger zu schlummern. Während wir ihn im Alltag regelrecht aus dem Bett zerren müssen, tickt seine innere Uhr augenblicklich anders, sobald der Samstag anbricht. Unser Schlafdefizit auszugleichen, ist somit schier unmöglich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was gleichermaßen utopisch ist, ist die Mission
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übernachtung bei den Großeltern
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Als Karlchen ein Jahr alt war, hat das aushäusige Schlummern wunderbar funktioniert und für wahre Freudenstürme bei meinem Mann und mir gesorgt. Doch dieses Konzept geht seit geraumer Zeit nicht mehr auf. Sobald Karlchen auch nur die Wörter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           woanders übernachten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            aufschnappt, heulen sämtliche Sirenen bei ihm los – ihn eingeschlossen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal, wenn ich vor lauter Schlafmangel unzurechnungsfähig und schlecht gelaunt bin, frage ich mich, ob der kleine Kerl das mit Absicht macht. Ob das Ziel dahintersteckt, Mama und Papa mürbe und nachgiebiger werden zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl ich natürlich weiß, dass das absoluter Blödsinn ist und Karlchens nächtliches Aufschrecken andere Ursachen hat – die ich wirklich gern näher ergründen würde –, hilft uns das bei der Bewältigung des Problems kein bisschen weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie gern würde ich an dieser Stelle mit einer positiven Wendung um die Ecke kommen oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösung präsentieren, die vom Himmel gefallen oder mir als Geheimtipp zugespielt worden ist. Aber leider kann ich das nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stattdessen habe ich die wiederholte Befürchtung, dass es auch hierfür – mal wieder – kein Heilmittel, kein Wunderwissen gibt, das uns in diesem Fall – schnipp – den Schlaf zurückbringt. Ganz offensichtlich müssen wir das machen, was wir auch schon getan haben, als es um die Einschlafproblematik ging: Augen zu und durch(schlafen) – und hoffen, dass die Nächte irgendwann wieder erholsamer sein werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 11:36:06 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
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    </item>
    <item>
      <title>Und täglich grüßt die Phase</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/und-taeglich-gruesst-die-phase</link>
      <description>Mit Kleinkind gehören die Stehhaare quasi zum Alltag. Noch höher stehen sie allerdings, wenn die liebe Phase mal wieder Hallo sagt ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und täglich grüßt die Phase
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            »F***, ist das mein Kind oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , der tasmanische Teufel?«
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hand aufs Herz – ich bin diejenige, die sich diese Frage seit ein paar Monaten immer wieder stellt. Aber nicht weil ich unter Amnesie leide und Karlchen nicht mehr erkenne (um Gottes willen!), sondern weil er in regelmäßiger Wiederholung ein Verhalten an den Tag legt, das wir bis dato nicht kannten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage dir, M
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           ama eines Kleinkindes zu sein, ist wahrlich kein Zuckerschlecken – wahrscheinlich ist es das nie, egal, in welchem Alter das Kind ist.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Karlchen noch ein Baby war, war vieles entspannter. Das Erkunden von Spielzeug war so aufregend wie das Aufspüren neuer Galaxien und das alltägliche Programm wie Hände waschen, wickeln, anziehen und Zähne putzen nahm er mit mal mehr, mal weniger Akzeptanz hin.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute hingegen sieht die Sache anders aus, denn werden Kinder älter, formt sich ein eigener Charakter – und ein eigener Wille. Bloß dass der nicht immer kompatibel ist. Und sobald Karlchens und meine Vorstellung auseinandergehen, ist seine Reaktion filmreif – aber alles andere als lustig:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von jetzt auf gleich verwandelt er sich in Mini-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hulk
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , wird fuchsteufelswild und wirft mit Sachen um sich, als würde er gerade an einem Weitwurf-Wettbewerb teilnehmen. Allerdings ohne Ball, dafür mit Dingen, die er in seinem Wutanfall zwischen die Fingerchen bekommt: Legosteine, Spielzeugautos, Bauklötze … Die Liste ist lang und der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als Mama steht man dann verzweifelt daneben und fragt sich: Was ist passiert? Warum ist Karlchen auf einmal so wütend?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Antwort: Ich habe keinen blassen Schimmer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ich jedoch in den letzten Monaten gelernt habe, ist, dass diese Wut von einer Entwicklungsphase herrührt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In diesem Zusammenhang bin ich auf den Begriff
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Terrible Two
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            gestoßen. Klingt grässlich, oder? Tatsächlich trifft dieser Ausdruck genau ins Schwarze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Alter zwei kann wahrhaftig schrecklich sein. Genau dann beginnt nämlich die sogenannte Autonomiephase – wohl eher als Trotzphase bekannt –, die bis zum
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            fünften
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lebensjahr andauern kann (na bravo!).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Kind will sich entfalten – was gut ist. Weniger gut ist, dass es dabei mit aller Macht sein Köpfchen durchsetzen will. Wenn ihm das verweigert wird, bahnt sich eine mittlere Katastrophe an.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei Karlchen ist es zum Beispiel so, dass er im Gegensatz zu früher überhaupt keine Lust mehr auf das alltägliche Programm hat. Dieses ist für ihn derzeit etwa so angenehm wie eine Wurzelbehandlung beim Zahnarzt – das Geschrei könnte zumindest darauf schließen lassen. Aus einer unverfänglichen Prozedur entwickelt sich ein Spießrutenlauf und aus fünf Minuten wird dann gut und gerne eine Viertelstunde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber auch in anderen Situationen verwandelt sich mein sonst eher ruhiges Kind in ein Teufelchen. Meist dann, wenn Gegenstände nicht das tun, was Karlchen will.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Wi
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            r haben irgendwann beschlossen, uns zu Karlchens Wutanfällen beraten zu lassen, da wir nicht wussten, wie wir mit ihnen umgehen sollten – bei der Geburt gibt es ja leider keine Gebrauchsanweisung dazu. Und das war gut so. Ich kann nur jedem empfehlen, professionelle Tipps einzuholen, wenn man nicht weiter weiß. Es ist überhaupt keine Schande, in Verzweiflungssituationen um Hilfe zu rufen. Vor allen Dingen dann nicht, wenn man das letzte Einhorn zu sein scheint, das sich mit einer Problematik auseinandersetzen muss, die anderen gänzlich unbekannt ist. Bei denen ist ja immer alles
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            super
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           – na klar! Aber das ist ein anderes Thema, das ich bereits angeschnitten habe …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Uns wurde von der Erziehungsberatungsstelle empfohlen, in ruhiger Manier an Karlchen heranzutreten und seine Rage anzusprechen. »Du bist gerade richtig wütend, was?«, bietet sich beispielsweise an. Dann versteht das Kind, welches Gefühl es in der Sekunde so fest im Griff hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Klingt nicht überzeugend? Verstehe ich …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zugegeben, dieser Expertenvorschlag scheint so realitätsnah wie ein Disneyfilm zu sein. Wenn einem Bauklötze oder gar spitze Spielzeugautos um die Ohren fliegen, neigt man nicht gerade dazu, sich in ein Abbild des Dalai Lama zu verwandeln. Aber es
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            funktionieren – wenn auch selten. Karlchen hat durchaus schon mal innegehalten und sich beruhigt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tatsache ist jedoch, dass es kein Zaubermittel gegen Wutanfälle gibt. Keinen Trick, der den kleinen Wüterich in die entspannte Ausgabe zurückverwandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es gibt nur eins, das zwar wenig hilfreich ist, aber die ernüchternde Lösung zu sein scheint: Geduld.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prima, nicht gerade das ideale Wort für eine Frau wie mich, die stets vom Gegenteil beherrscht wird – von Nerven aus Drahtseilen schon mal ganz zu schweigen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gerade an miesen Tagen – die Nacht war unruhig und womöglich rollt auch noch eine Erkältung an – kann die Zündschnur schon mal ein bisschen kürzer sein. Doch muss auch ich meinem Ärger mal Luft machen. Natürlich brülle ich dann nicht herum, sondern rede mit fester Stimme auf Karlchen ein und spreche das Verhalten an, das mich auf die Palme bringt. Und wenn wieder einmal Legosteine wie Geschosse durch die Luft ballern, wird das Spielzeug einkassiert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mir ist klar, dass er selbst nicht versteht, was mit ihm los ist, was eine Phase überhaupt ist und sie mit ihm macht. Daher gebe ich mein Bestes, ihn durch seinen inneren Tumult zu begleiten. Karlchen bekommt die Liebe, den Halt und die Nähe, die er braucht – auch wenn zwischendurch Ansagen gemacht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch sehen die Zukunftsaussichten, was die Dauer der Trotzphase angeht, bescheiden aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl Karlchen mittlerweile drei ist, versucht er immer noch, das alltägliche Programm mittels tobenden Protests zu boykottieren, und auch das Spielzeug fliegt uns in regelmäßigen Abständen lustig um die Ohren – was mir nur eins sagt: Die Meuterei ist noch in vollem Gange und lange nicht vorbei. Uff …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich muss zugeben, dass sie mich oft an meine Grenzen bringt. Wenn Karlchen anhaltend wegen nichts Zeter und Mordio schreit, fühle ich mich ausgebrannt, erschöpft. Seine Rebellion zehrt an meiner Fassung, sodass ich am liebsten die Koffer packen und mich eine Zeit lang in den Süden absetzen würde …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber ich mache es nicht. Stattdessen rede ich mir ein, dass es – wie das Wort schon sagt –
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            nur
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eine Phase ist. Kein Dauerzustand, keine Konstante, sondern etwas, das nach einer Zeit vorübergeht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bis dahin heißt es desillusorisch: Augen zu und durch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn es vielleicht keiner offen zugeben will: Irgendwo gibt es sie, die Gleichgesinnten, die in dieser Sekunde mit einem Mini-Choleriker kämpfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="null" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Lasst uns gemeinsam dadurch gehen, darüber reden, in die Tischplatte beißen oder die Wände hochgehen.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denn es ist vollkommen in Ordnung, zuzugeben, dass eben nicht immer alles
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            super
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 10:15:25 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Verglichen verzweifelt - Verzweifelt verglichen</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/verglichen-verzweifelt-verzweifelt-verglichen</link>
      <description>Egal, ob Kind oder Selfpublishing, ständig schiele ich zu anderen - und gerate in die fatale Vergleichsspirale ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verglichen verzweifelt - Verzweifelt verglichen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eigentlich bin ich ein Mensch, der lieber gegen den Strom schwimmt als mit ihm – so auch bei der Meinungsbildung. Ich lasse mich nicht davon beeindrucken, was die Mehrheit denkt, sondern werfe selbst einen Blick auf die Fakten – egal, wie sehr ich von meiner Umwelt, sei es Mensch oder Media, eingeseift werde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch gibt es durchaus Themen in meinem Leben, bei denen ich verstohlen zu anderen schiele. Die mich unsicher machen und die leise Frage aufwerfen, ob der Weg, den ich gewählt habe, der richtige ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So auch, wenn es um Karlchen geht. Du weißt ja schon aus meinen letzten Beiträgen, dass mein Sohn ein Spätzünder ist. Er hat sich Zeit gelassen, zu krabbeln, zu laufen und zu sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch während seiner Entwicklungsprozesse – auch heute noch – passiert ebenso etwas mit mir. Ein Automatismus tritt in Gang – der total dämlich ist, den ich aber nicht verhindern kann: Ich vergleiche. Ich beobachte andere Kinder und nehme kritisch wahr, wie weit sie schon sind, was sie bereits können – und Karlchen nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hui, der Junge kann ja schon Fahrrad fahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            oder
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mensch, die Kleine schreibt schon allein ihren Namen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            sind genau die Sätze, die mir dann durch den Kopf rasseln und das bittere Gefühl von Macht- und Ahnungslosigkeit auslösen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ist Karlchen entwicklungsverzögert? Muss ich mir Sorgen machen? Sollten wir uns professionelle Hilfe suchen? Ist es meine Schuld? Sollte ich ihn mehr fördern?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und – schwups – fahre ich eine Runde mit dem Gedankenkarussell, das Sorgen und Zweifel vom verstaubten Boden aufwirbelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein, mein Kind ist mit seinen drei Jahren noch nicht trocken. Und Karlchen klettert auf dem Spielplatz auch nicht wie Mini-Spiderman herum. Und nein, er macht nicht immer von allein das, was von ihm erwartet wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei anderen Kindern scheint immer alles so einfach, so selbstverständlich. Da gibt es offenbar keine Diskussionen, keine Trotzphasen. Die Kleinen tun stets das, was sie sollen, und können auch die Dinge, die Kinder in einem bestimmten Alter können müssen – so haben es sich Herr und Frau Schlaumeier jedenfalls ausgedacht. Denn ich habe das Gefühl, dass es oft allein diese Statistiken und Tabellen sind, deren Dasein ausreicht, um Panik auszulösen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sobald es nämlich – zumindest augenscheinlich – in der Entwicklung hakt oder Karlchen nicht das macht, was von ihm erwartet wird, kommt automatisch der Verdacht auf, dass irgendetwas nicht in Ordnung sein kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nein, Karlchen ist nicht der Lauteste. Er kommt morgens nicht in den Kindergarten und schreit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hallo, hier bin ich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und schon gar nicht ist er derjenige, der frech wird oder sich das Spielzeug von anderen Kindern zurückholt, wenn es ihm gemopst wurde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hand aufs Herz – dass er in solchen Situationen lieber in die Defensive geht, anstatt auf den Tisch zu hauen, bereitet mir Kopfzerbrechen. Besonders dann, wenn ich zu anderen Kindern schiele, die jedem Konflikt spielend zu trotzen scheinen. Nicht nur, dass ich in die fatale Vergleichsfalle tappe, ich verspüre auch immensen Druck – und Angst. Angst, mein Kind nicht in die Richtung zu pushen, in die es hinsoll. Angst, meinen Job als Mama zu versemmeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Karlchens Entwicklung ist nicht das einzige Thema, das meine Gedanken unruhig rotieren lässt, bei dem ich ständig in die Gegenüberstellung springe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Genauso geht es mir beim Selfpublishing.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           O Mann, der Autor hat in einem Monat so viele Bücher verkauft. Wie kann das sein, wenn ich innerhalb von einem halben Jahr noch nicht mal annähernd an der Zahl kratze?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das Buch von der Autorin ist ja viel sichtbarer als meins. Sie hat schon über dreißig Bewertungen, während ich noch nicht mal die Hälfte zusammenbekomme.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oh. Mein. Gott. Ich werde mich eines Tages noch zu Tode vergleichen. Warum ist das so? Und geht es nur mir so? Warum müssen wir uns immer mit anderen messen? Warum haben wir stets das Gefühl, dass andere schneller, klüger, schöner sind als wir? Dass es ihnen besser geht als uns, es bei ihnen rundläuft?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal, worum es geht, ob nun um das Thema Kindesentwicklung oder Selfpublishing, alle roten Fäden enden bei einem Oberbegriff, einer Charaktereigenschaft, die jegliche Bereiche dominiert: Unsicherheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich wird es nicht allen so ergehen wie mir. Es gibt Menschen, die mit Scheuklappen durchs Leben laufen und sich nicht von irgendwelchen Normen beeindrucken lassen – Chapeau!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich gehöre leider nicht dazu. Obwohl mich der Mainstream mit seinen mal kürzer, mal länger anhaltenden Trends grundsätzlich nicht beeindruckt, trifft es mich dafür umso mehr, wenn es in den Bereichen nicht gut läuft, die mir am Herzen liegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sei es nun Karlchens Entwicklung oder mein (bisher fehlender) Erfolg als freiberufliche Autorin, beides ist mir wichtig, wobei mein Kind ganz klar an erster Stelle steht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Karlchen nun Frühstarter oder Spätzünder, Engel oder Bengel ist – ich liebe ihn so, wie er ist. Ich möchte, dass es ihm gut geht, dass er glücklich ist. Unabhängig von irgendwelchen Experten, die große Erwartungen schüren. Jedes Kind ist individuell. Somit ist es fast unmöglich, als Außenstehender ein Urteil zu fällen. Meinungen und Fingerzeige gibt es viele, aber niemand kennt mein Kind so gut wie ich.   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karlchen soll leichtfüßig durchs Leben gehen, ein Eigenbrötler sein dürfen, ohne unter dem Druck allgemeiner Normen zusammenzubrechen – und ohne dass es allen gefällt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist schlimm daran, langsam und zurückhaltend zu sein? Warum gelten diese Eigenschaften als Schwächen? Und wer sagt, dass es besser ist, schnell und vorlaut zu sein? Warum müssen wir alle einem vorgegebenen Muster entsprechen, einer Statistik, in die wir hineingequetscht werden?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jeder Mensch, jedes Kind ist in seinem Wesen einzigartig. Der eine flotter, der andere zögernder. Der eine schüchtern, der andere keck.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Entwicklung eines Kindes sollte kein Wettkampf sein. Es geht nicht darum, wer als Erster laufen, sprechen, schreiben, lesen, schwimmen kann. Es geht darum, sein Kind durchs Leben zu begleiten, ihm Vertrauen zu schenken, es zu bestärken und zu loben – egal, wie klein und alltäglich die Dinge auch sein mögen. Nur so kann es an sich glauben und sein Selbstbewusstsein wachsen. Druck ist dabei unnütz wie desaströs und macht im schlimmsten Fall alles nur noch schwerer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kinder sollten Kinder bleiben, und wenn das eine noch nicht so weit ist wie das andere, ist noch lange keine Panik angesagt. Irgendwann wird es die fehlende Stufe erklimmen und sich an die nächste wagen – und falls nicht, ist es vollkommen okay, sich Unterstützung zu holen. Ein bisschen Nachhilfe hat noch keinem geschadet.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Mama glaube ich an mein Kind, und Karlchen fühlt diesen Rückhalt. Nur auf diesem Weg wird er über sich hinauswachsen – ganz egal, was andere sagen, denken, meinen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich gebe zu, beim Thema Selfpublishing habe ich noch nicht verinnerlicht, dass der ständige Vergleich sinnlos ist. Dass es egal ist, wo andere Schreibende stehen, wie viele Follower sie haben oder wie viele Bücher sie verkaufen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal kratzt mich das überhaupt nicht, doch dann gibt es Tage, an denen ich wieder in den Strudel des vernichtenden Zweifels gezogen werde und mein Können infrage stelle. Das soll nicht heißen, dass ich neidisch auf andere bin – im Gegenteil, ich freue mich für alle Schreiberlinge, die Erfolg haben. Es geht dabei allein um mich und das Gefühl, das in mir ausgelöst wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich weiß, dass das Schreiben ein Prozess ist. Eine Entwicklung, die mich täglich Neues und Wertvolles lehrt, in der ich – die ungeduldigste Frau unter der Sonne – lernen muss, Durchhaltevermögen zu beweisen, anstatt alles hinzuschmeißen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn es immer wieder ein Auf und Ab, ein Wechselbad der Gefühle, sein wird, muss ich eins begreifen: Es geht nicht ums Vergleichen, das Wetteifern mit anderen. Natürlich spornt mich das in gewisser Hinsicht an, noch mehr zu geben, noch besser zu werden, doch sollte es nicht krankhaft oder gar zerstörerisch sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie auch beim Thema Kindesentwicklung geht es um den Menschen an sich. Jeder ist ein humanes Unikat, auf seine Weise einmalig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun ist es an der Zeit, an mich zu glauben, zu erkennen, zu akzeptieren, dass ich genauso gut bin wie alle anderen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 28 May 2025 07:49:39 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Über das Geben und Nehmen in der Bookbubble</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/vom-geben-und-nehmen-in-der-bookbubble</link>
      <description>Bloggende, Schreibende, Lesende - vom unschönen Kleinkrieg in der Bookbubble.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über das Geben und Nehmen in der Bookbubble
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Lange habe ich mit mir gehadert, ob ich das Thema auf den Tisch bringen soll, das immer wieder brandheiß diskutiert wird und dabei so explosiv wie ein Munitionslager ist. Da es jedoch alle in der Bookbubble betrifft – also auch mich –, greife ich es nun doch auf: die Zusammenarbeit zwischen Bloggenden und Schreibenden …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für jemanden wie mich, der seine Werke ohne stützenden Verlag im Rücken vermarkten möchte, sind Bloggende ein unumgänglicher Schritt, ein Muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schließlich wird wohl niemand ein Buch kaufen, zu dem keine einzige Rezension hinterlegt ist – im Idealfall eine, die eine klare Kaufempfehlung ausspricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Gute Bewertungen sind das Aushängeschild aller Schreiberlinge, der Köder, der die Beute in Form von potenziellen Lesenden anlockt und dabei leise
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kauf mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            flüstert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um ein Buch an den Mann bzw. an die Frau zu bringen, sind sie wohl die schönste Werbung. Je mehr vorhanden sind, desto besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit Kaufwillige jedoch überhaupt erst einmal auf ein Werk aufmerksam werden – schließlich schwimmen viele Fische im literarischen Meer –, müssen zunächst die Leute her, die sie schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bloggende sind die guten Feen in der Autorenwelt – wenn man denn von ihrer Existenz weiß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Ich hatte am Anfang meines Schreiberling-Daseins so viel Ahnung von der Selfpublishing-Welt wie von Mathematik – null. Okay – zugegeben – das kleine Einmaleins bekomme ich noch hin. Doch der Ablauf bei einer Veröffentlichung in Eigenregie war ein Buch mit sieben Siegeln für mich – ein Kosmos, in dem ich mich erst einmal zurechtfinden musste.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Ich hatte keinen Schimmer, wie der Hase läuft. Weder wusste ich, was ein Cover Release ist, noch was Textschnipsel sein sollen. Ich hatte ja nicht einmal einen Instagram-Account. Woher sollte ich dann ahnen, dass ich Bloggende brauche?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann ging’s los – natürlich um Längen zu spät, doch wollte ich nichts unversucht lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bekam den Tipp, mich auf der Plattform
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Storrie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zu registrieren – die mittlerweile vom Netz gegangen ist –, um nach passenden Bloggenden zu suchen. Gesagt, getan.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Tatsächlich meldeten sich daraufhin Interessentinnen – was mich irre freute. Auch über Instagram kamen ein paar hilfsbereite Leute zusammen, sodass ich etwa siebzehn Bloggerinnen an der Hand hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entzückt und gutgläubig verließ ich mich darauf, dass Geben und Nehmen auch in der Bookbubble selbstverständlich seien. Immerhin sprechen wir von einem simplen Prinzip: Rezensionsexemplar gegen Bewertung. Ich orderte also eine entsprechende Anzahl an Printbüchern, erstellte noch ein paar süße Goodies, verpackte und verschickte alles und erwartete innerhalb von sechs bis acht Wochen eine entsprechende Bewertung – leider in manchen Fällen vergebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von siebzehn Bloggerinnen haben fünf nicht Wort gehalten und mich hängen gelassen – und das ist noch ein gutes Ergebnis. Ich weiß von anderen Autorinnen, dass die Zahl an ausbleibenden Rezensionen deutlich höher ausfallen kann – was mich fassungslos und traurig zugleich macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Es ist nämlich nicht nur das Geld – das ich a) umsonst investiert und b) nicht im Überfluss habe –, das futsch ist. Es ist die Riesenenttäuschung, die zurückbleibt und einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich muss gestehen, dass ich bei den Bloggerinnen, die nichts mehr von sich hören ließen, lange gezögert habe, sie anzuschreiben und nachzufragen, wo es denn hakt. Auf der einen Seite wollte ich nicht als nervige Selfpublisherin rüberkommen, die anscheinend keine Ahnung hat, wie lange das Lesen eines Buches und das Verfassen einer Rezension dauern kann. Auf der anderen Seite war es so, dass ich mich schlichtweg nicht getraut habe – aus Angst, eine schlechte Bewertung aufs Auge gedrückt zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich mich dann bei wenigen doch dazu durchgerungen hatte, freundlich nachzuhaken, wurde ich einfach geghostet. Bis heute habe ich keine Antwort erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zunächst dachte ich, dass das nur mir Dummchen passiert wäre, doch die Erfahrungsberichte häufen und decken sich oft bis ins kleinste Detail.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Natürlich fällt es ohne Rückmeldung schwer, zu schlussfolgern, warum die Rezensionen ausgeblieben sind – ich kann lediglich spekulieren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Möglicherweise hat die Verlockung den SuB, der schon viel zu hoch war, einfach überstimmt. Vielleicht stecken aber auch persönliche Gründe dahinter – ich möchte niemanden fälschlicherweise verurteilen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Aus eigener Erfahrung weiß ich jedoch, dass es auch anders laufen kann. Nach meiner zweiten Veröffentlichung haben mich zwei Bloggerinnen umgehend kontaktiert, dass sich ihre Rezensionen aus nachvollziehbaren Gründen verspäten – genau das, was ich mir zuvor auch gewünscht hätte: eine klitzekleine Nachricht, damit ich weiß, was los ist. Schließlich kann immer das Leben – das klar an erster Stelle steht – dazwischenfunken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Bleibt die Info jedoch aus, entsteht schnell Frust auf Seite der Schreibenden – die sich ebenfalls nicht immer mit Ruhm bekleckern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe von einigen Bloggerinnen gehört, dass es Schreiberlinge gibt, für die eine Negativkritik ein Grund ist, eine Mobbingoffensive zu starten. Ein persönlicher Rachefeldzug, in dem sogar eine Blockierung von Nöten sein kann – und nicht nur das.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vor wenigen Wochen entdeckte ich in einem Insta-Beitrag eine in Tränen aufgelöste Bloggerin, die von einem mittlerweile unmenschlichen Umgang innerhalb der Bookbubble berichtete. Davon, welche rüden Nachfragen sie von Schreibenden erhalten habe, obwohl sie inmitten einer persönlichen Krise steckte.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du lieber Himmel … Ich muss sagen, dass mich solche Aussagen wirklich schockieren und sprachlos zurücklassen. Wo ist der Respekt, die Empathie hin? Eigenschaften, die im täglichen Miteinander – so auch bei Social Media – selbstverständlich sein sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch es ist nicht das erste Mal, dass mir auffällt, wie sehr sich die Gesellschaft fleißig darin übt, zu verrohen. Werte wie Rücksichtnahme, Anstand, Feingefühl und Anerkennung sind nur noch rar gesät oder fallen gänzlich hinten über.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mir persönlich wird das beispielsweise oft dann bewusst, wenn es um Kritik geht. Jede Rezension, nach der wir im Selfpublishing lechzen, ist eine Form von Wertung – egal, ob gut oder schlecht. Doch offensichtlich scheint genau diese mittlerweile ein sehr dehnbarer Begriff zu sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Ich habe einst gelernt, dass Kritik immer konstruktiv, sachlich und hilfreich sein sollte. Zugegeben – Einwände perlen nicht wie Wasser an mir ab, sie kratzen schon am Ego. Nichtsdestotrotz brauche ich sie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kritik hat erfahrungsgemäß den wunderbaren Effekt, auf Fehler hinzuweisen, die mir gar nicht bewusst sind. Darüber hinaus spornt sie mich an, das Beste aus meinem Schreiben herauszuholen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt jedoch Menschen, die den Ausdruck missbrauchen und Kritik als Vorwand benutzen, um andere zu diskreditieren – welche Gründe sie auch immer dazu antreiben.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn eine Rezension also allein darauf abzielt, ein Buch schlecht zu machen, handelt es sich nicht mehr um eine parteilose Beurteilung, sondern um eine Vernichtung.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Mir ist das leider passiert. In der Zusammenarbeit mit den Bloggerinnen bin ich auf zwei gestoßen, denen es schwerfiel, objektiv zu bleiben. Bei der einen war klar ersichtlich, dass es in ihrer Rezension nur darum ging, mein Buch zu verreißen – wobei manche Details sogar falsch dargestellt wurden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Bei der anderen stand hingegen die eigene Sichtweise im Vordergrund und mit ihr die persönliche Abneigung gegenüber den Entscheidungen, die meine Protagonistin getroffen hat – inklusive Spoileralarm.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Wären die Rezensionen Gegenstand einer Deutschklausur, würde das Fazit wahrscheinlich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Thema verfehlt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            lauten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich kann ich als Autorin nicht erwarten, dass allen gefällt, was mein oft verworrenes Gehirn zu Papier bringt. Nicht alle Figuren sind den Lesenden sympathisch, und auch die Wege, die sie einschlagen, sind womöglich nicht immer nachvollziehbar. Vielleicht trifft ein Buch auch nicht den persönlichen Geschmack, was vollkommen in Ordnung ist – solange die Kritisierenden dabei neutral bleiben. Entscheidend sind nämlich die objektiven Faktoren, die in eine Bewertung einfließen sollten.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Wenn eine schlechte Kritik erst einmal in der Welt ist, kann sie nicht so leicht zurückgenommen werden. Sie ist für jeden sichtbar – egal, ob sie nun gerechtfertigt ist oder nicht. Im Gegensatz zur verfehlten Deutschklausur folgt hier keine Konsequenz.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In meinem Fall ist eine der miesen Rezensionen als Ein-Stern-Bewertung beim großen A gelandet – ohne mein Wissen und ganz sicher ohne mein Wollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei bin ich leider keine Ausnahme. Immer wieder stoße ich auf die undankbarste aller Bewertungen – oft ohne großartige Begründung. Und falls doch eine Erklärung angegeben wird, sorgt diese nicht selten für Haareraufen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch warum ist das so? Was veranlasst Menschen dazu, einem anderen solch eine Schmach zuzufügen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Um noch einmal auf meine obige Ausführung zurückzukommen: Nein, ein Buch wird garantiert nicht allen gefallen. Dafür sind unsere persönlichen Geschmäcker einfach zu verschieden. Doch rechtfertigt dies, nur einen Stern zu vergeben?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ganz klar: Nein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Schreibenden stecken wertvolle Zeit, Geld und vor allem Herzblut in die eigene Geschichte. Oft fließen sogar nicht nur Schweiß und Tränen in das Buch, sondern Jahre. Im Selfpublishing müssen wir uns darüber hinaus allein durch den Veröffentlichungsprozess kämpfen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             Als ich mein Debüt schließlich zum ersten Mal als gedruckte Ausgabe in den Händen halten durfte, war das ein unbeschreibliches, nicht greifbares Gefühl für mich. Ich war unglaublich stolz und demütig – und voller Erwartungen. Man möchte sein Werk mit der Welt teilen und ist gespannt auf die Meinungen der Lesenden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man in dieser Euphorie mit unangebrachter Kritik oder gar einer Ein-Stern-Bewertung konfrontiert wird – welcher Auslöser auch immer dafür verantwortlich ist –, gleicht das einem Schlag ins Gesicht, der Zerstörung eines jahrelangen Traums.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genauso unangebracht ist es, einen Kreuzzug gegen Bloggende zu starten, nur weil eine Rezension nicht innerhalb von wenigen Wochen vorliegt oder diese – obwohl sie objektiv war – nicht so ausfällt, wie man es sich als Schreibender gewünscht hat. Nichts rechtfertigt einen darauffolgenden Vergeltungsschlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bloggende supporten Schreibende, sie geben unbekannten Schreiberlingen eine Bühne. Dabei investieren sie nicht nur Zeit und Arbeit, um Bücher vorzustellen – die ohne ihre Unterstützung höchstwahrscheinlich unsichtbar bleiben würden –, sie machen dies aus Leidenschaft.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Geben und Nehmen sollte daher keine Ausnahme, sondern selbstverständlich sein. Wir sollten dankbar sein, dass es Menschen gibt, für die Support an oberster Stelle steht – und die weitermachen, obwohl genau dieser oftmals nicht wertgeschätzt wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eines sollten wir alle nicht vergessen: Egal, ob wir uns nun Bloggende, Schreibende oder Lesende nennen – am Ende des Tages sind wir immer bloß eins: Menschen. Menschen mit Herz, Seele und Gefühlen, die verletzt werden können. Beleidigungen, Wortbrüche oder gar Diskriminierungen haben hier – und anderswo – nichts verloren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stattdessen sollten wir alle so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten: mit Respekt.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 10:06:52 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Kindergarten - das Betreten einer neuen Welt</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/der-kindergarten-das-betreten-einer-neuen-welt</link>
      <description>Für viele Mamas und Papas bringt der Startschuss eine große Veränderung mit sich - so auch für mich. Hier geht’s zu den sowohl positiven als auch negativen Begleiterscheinungen ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Der Kindergarten - das Betreten einer neuen Welt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als Karlchen zwei Jahre alt wurde, hat sich für uns als Familie eine neue Ära aufgetan: Der Kindergarten ging los.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bereits vor seiner Geburt stand für uns fest, dass Karlchen möglichst früh mit anderen Kindern zusammenkommen und daher zeitnah das Licht der Kita erblicken sollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als es dann so weit war, konnten wir das Ganze glücklicherweise ohne Druck angehen, da ich noch nicht zurück in meinen Beruf musste.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Allerdings betrachteten nicht alle unser Vorhaben optimistisch. Die lieben Großeltern – die ohnehin stets alles besser wissen – hakten immer wieder mit kritischem Unterton nach, ob es für Karlchen nicht zu früh sei. Die kurzzeitige Abnabelung würde ihrer Meinung nach mehr schaden als helfen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist es nicht gerade von Vorteil, dass es – anders als in Filmen – in Sachen Kita-Auftakt keine FSK-Angabe gibt, nach der sich alle Eltern richten können. Somit blieb uns nur die Option, auf unser Bauchgefühl zu hören und eigene Erfahrungen zu berücksichtigen – und das taten wir.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich selbst kam – wie es damals gang und gäbe war – mit drei Jahren in den Kindergarten – und war todunglücklich. Du musst wissen, dass ich bis dato weder Krabbel- noch Spielgruppen gekannt hatte. Ich war ein absolutes Mama-Kind und hatte nicht die geringste Lust, meine Zeit mit fremden Kindern und Erwachsenen zu verbringen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus diesem Grund wollte ich es bei Karlchen unbedingt anders machen. Ich nahm alle Krabbel- und Spielgruppen mit, um ihn bestmöglich an andere Kinder zu gewöhnen – und trotzte den Zweiflern. Die Operation Kindergarten wurde planmäßig an Karlchens zweitem Geburtstag durchgezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann gar nicht sagen, wer beim Startschuss aufgeregter war: mein Kleiner oder ich. Da er wohl weniger auf dem Schirm hatte, dass nun ein neuer Alltag für ihn anbrechen würde, war demnach ich diejenige, die zappelig vor den Toren des Kindergartens stand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch die Tage der Eingewöhnung verliefen entspannt. Ich saß mal abseits, mal inmitten der Mäuse und beobachtete neugierig das laute Treiben um mich herum, und natürlich wie sich mein Kleiner so schlug.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der ersten richtigen Trennung hörte der Spaß dann auf. Während es zuvor lediglich Versuche gegeben hatte, bei denen ich maximal eine Stunde außer Sichtweite, aber dennoch in der Nähe gewesen war, musste ich nun durch den ungemütlichsten Teil: die Übergabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Karlchen hat es knapp drei bis vier Wochen gedauert, bis wir beschlossen, ihn der Kita für zwei Stunden allein zu überlassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Moment hat mir wirklich das Herz zerfetzt – das muss ich an dieser Stelle klipp und klar sagen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich den Rückzug antreten musste, weinte Karlchen auf dem Arm der Erzieherin dicke Tränen und streckte seine Ärmchen verzweifelt nach mir aus. Allerdings war ich nicht diejenige, die ihn trösten konnte. Schweren Herzens und mit einem dicken Kloß im Hals verließ ich die Einrichtung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich muss gestehen, dass ich ein Mensch bin, der schnell dazu neigt, ein schlechtes Gewissen zu bekommen – egal, ob begründet oder unbegründet. In den ersten Tagen des Kindergartenalltags war das nicht anders.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Allein der Gedanke, dass Karlchen vielleicht leiden könnte, hat mir schwer im Magen gelegen, sehr schwer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der kleinen Maus war beim Betreten der Kita natürlich klar, dass Mama gleich wieder den Rückzug antreten würde, das Tränenmeer also vorprogrammiert – bei ihm und bei mir. Während er seinen Unmut deutlich kundtat, habe ich meine Gefühle bis zum Verlassen des Gebäudes versteckt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch habe ich mir vor Augen gehalten, dass es nicht anders geht: So schwer es auch sein mag, ich mache es für ihn, damit er sich einfacher und schneller in eine Gruppe einfügen kann. (Nicht nur) für Karlchen ist der regelmäßige Kontakt mit anderen Kindern unglaublich wichtig. Gerade als Einzelkind und ohne Cousins und Cousinen in seinem Alter braucht er die Gruppe. Andere Kinder, von denen er so unglaublich viel lernen kann. Auch dass Mama nicht immer da sein kann, dass es normal ist, sich eine Zeit lang abzunabeln. Zumal der Kindergarten ja keine Folterkammer ist. Ich habe während Karlchens Eingewöhnung mit eigenen Augen beobachtet, wie schnell sich die Kinder beruhigen, nachdem die Eltern die Einrichtung verlassen haben. Der Gedanke war stets sehr tröstlich für mich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und noch etwas hat es mir leichter gemacht: das Vertrauen zu den Erzieherinnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe gelernt, dass Aspekte wie eine schöne, moderne Einrichtung oder wie viele Spielsachen den Kindern zur Verfügung stehen bei der Frage, ob Karlchen in der Kita gut aufgehoben ist, überhaupt nicht ausschlaggebend sind. Viel wichtiger sind die Erwachsenen, die ihn dort umgeben. Mein Bauchgefühl war gut, und da ich stets auf mein Gefühl höre, vertraue ich darauf, dass Karlchen dort glücklich ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kita-Zeit hat uns definitiv einige Veränderungen beschert, von denen manche gut und andere semi-gut sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fangen wir mit einem negativen Aspekt an: Die Zahl unserer Arztbesuche kratzt seit dem ersten Kindergartenjahr an der Rekordgrenze.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karlchen war gerade ein paar Tage in der Kita und schon hatte es uns beide niedergerafft. Nach der langen Coronazeit und den dann aufeinanderprallenden Viren, für die das eine Riesenparty gewesen sein muss, hatte ich so gut wie keine Abwehrkräfte mehr. Und auch Karlchens Immunsystem musste erst einmal aufgebaut werden. Angeblich seien zwölf bis vierzehn Infekte im ersten Kita-Jahr normal – was ich stets angezweifelt hatte. Doch ist das leider die Wahrheit. Kaum ist die eine Krankheit auskuriert, steht die nächste auf der Matte. Wir hatten bereits mehrmals Bronchitis, Magen-Darm und eine dicke Bindehautentzündung. Das ist die unschönste Begleiterscheinung des Kindergartens.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dennoch gibt es einige positive Nebenwirkungen, die ich nicht vorenthalten möchte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karlchens Entwicklung zum Beispiel. Zugegeben, er ist ein echter Spätzünder. Egal, ob Krabbeln, Laufen oder Sprechen: Karlchen ist immer einer der Letzten, bei denen der Durchbruch kommt. Doch wenn er einmal anfängt, schießt er wie eine Rakete in die Luft. Und seitdem er im Kindergarten ist, geht seine Entwicklung noch rasanter voran. Er schaut sich sehr viel von den anderen Mäusen ab und profitiert dadurch. Hände waschen, allein essen, an- und ausziehen – Karlchen ist selbstständiger geworden und führt mittlerweile wesentlich mehr Sachen in Eigenregie aus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in puncto Sozialverhalten hat er einiges dazugelernt. Natürlich nicht nur die guten Sachen wie Teilen oder Fürsorge, sondern auch allerlei Quatsch. Aber das gehört nun mal dazu und kann mitunter sogar witzig sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das ist aber noch nicht alles. In einem früheren Beitrag hatte ich erwähnt, dass Karlchen zur Sorte der schüchternen Kinder gehört. Gewiss ändert die Kita nicht gleich seinen ganzen Charakter – das soll sie auch nicht –, doch dank ihr ist er offener geworden. Für ihn war es immer ein Graus, wenn ihm ein anderes Kind zu nahe kam. Diese Angst ist inzwischen rückläufig, was toll ist und mich glücklich macht. Auch wenn er nach wie vor kein Fan des allgemeinen Gruppengefüges ist, hat er bereits einen großen Fortschritt hingelegt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Womit wir anfangs – abgesehen von den Krankheiten – noch zu kämpfen hatten, war Karlchens Frust. Sicherlich ist es schwer für ihn, zu verstehen, warum Mama und Papa ihn auf einmal für ein paar Stunden zu Fremden geben. Das äußerte sich dann durch Hauen, Kratzen, Kneifen und Beißen. Ich muss gestehen, dass mir in solchen Momenten oft die Tränen in die Augen schossen. Von seinem eigenen Kind so fies gebissen zu werden, dass der Abdruck tagelang zu sehen ist, ist alles andere als lustig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wahrscheinlich wird Karlchen immer wieder Phasen durchleben – mal mehr, mal weniger anstrengende. Auch das habe ich mittlerweile gelernt und in einem Blogbeitrag verarbeitet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einem Urlaub warten jedes Mal schwierige Tage auf uns. Während wir – zugegeben – durchatmen, wenn es nach mehrtägigem Dauerbespaßungsprogramm in den Alltag und somit in den Kindergarten zurückgeht, ist es für Karlchen der pure Horror. Wieder wird er von Mama und Papa fortgerissen, die ihn in der Zeit doch so prima entertaint haben. Natürlich habe ich Verständnis für seinen Frust, auch wenn das anstrengend ist. Von jetzt auf gleich verwandelt er sich in das krasse Gegenteil der Version, die mit im Urlaub war. Ade kleiner Engel, hallo little Diva. Sämtliche Launen werden an uns ausgelassen. Aber auch da müssen wir durch – mit dem Wissen, dass diese Phase nach ein paar Tagen vorbei ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch möchte ich den Faktor nicht vergessen, der ganz weit oben auf der Pro-Seite steht, wenn der Startschuss für den Kindergarten fällt: mehr Me-Time!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem wir vollends im Kita-Alltag angekommen waren und sich Karlchen eingelebt hatte, war ich verblüfft, wie viel Zeit ich auf einmal wieder für mich zur Verfügung hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sobald es meine anderen Pflichten zulassen, schwinge ich mich an meinen Schreibtisch und versuche mein Dasein als Selfpublisherin weiter voranzutreiben – ohne dass nach mir krakeelt wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer meine vorherigen Blogbeiträge gelesen hat, weiß, wie freiheitsliebend ich vor Karlchens Geburt war. Nun ein paar Stunden ungebunden zu sein, lässt mich fast eine Parade abhalten. Es ist ein Geschenk, ein zurückgewonnenes Stück Freiheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Auftakt des Kindergartens ist ein aufregender und wertvoller Abschnitt. Ich bin erleichtert, dass Karlchen gut angekommen ist und sich dort wohler fühlt, als es bei mir damals der Fall war. Diese Befürchtung hatte nämlich für Bauchschmerzen bei mir gesorgt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Umso gespannter bin ich nun, was die nächsten Jahre für uns bereithalten, wie Karlchens Entwicklung voranschreiten wird. Ich wünsche mir sehr, dass er seine letzte Scheu verliert und es eines Tages normal und vor allen Dingen schön für ihn sein wird, Teil einer Gruppe zu sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am allermeisten zählt jedoch, dass er ein glückliches Kind ist. Für alles andere werden wir eine Lösung finden …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 10:23:07 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Immer alles tutti, oder wie?</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/immer-alles-tutti-oder-wie</link>
      <description>Kennst du diesen Typen Mensch? Den nickenden Dauerlächler? Bei dem stets ›Alles gut!‹ ist? Ja? Prima, ich auch - und mich nervt’s!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Immer alles tutti, oder wie?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kennst du diesen Typen Mensch? Den nickenden Dauerlächler? Der selbst bei einem Weltuntergang auf die Wie-geht’s-dir-Frage mit einem standardisierten ›Alles gut!‹ antwortet?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ehrlich gesagt lässt diese stets positive Verkündung bei mir Dutzende Fragezeichen aufblinken. Wie geht das? Wie ist es möglich, dass bei anderen immer alles super ist?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon vor Karlchens Geburt stand mein Leben regelmäßig kopf. Dabei gab es gleich zwei Themen, mit denen ich mich auseinander setzen musste: Auf der einen Seite war da die Dauer-Kirmes namens Job. Der Stress war nicht selten so hoch, dass ich auf dem Zahnfleisch aus dem Büro gekrochen bin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der zweite Dauerbrenner waren die Folgen für meine Gesundheit. Immer wieder hatte ich diverse Baustellen, die einfach nicht fertig werden wollten. Der perfekte Teufelskreis also, aus dem ich lange Zeit nicht ausbrechen konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun, da ich Mama bin, habe ich wiederum andere, ganz neue Hürden zu nehmen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich erwähnte, dass ich mir das Mutti-Leben gechillt vorgestellt habe. Ein bisschen mit dem Kindchen spielen, dann eine Runde mit den anderen Muttis den Kinderwagen durch die Gegend rollen. Klar würde es auch mal Zirkus geben, aber herrje, so nervenaufreibend wie das alltägliche Hamsterrad konnte das doch nicht sein ...
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Denkste! Karlchen beweist mir tagtäglich das Gegenteil.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn er seine Kreischanfälle bekommt, sobald wir oder seine Spielsachen nicht das tun, was er will. Wenn er in sein Bettchen soll, das für ihn ein wahres Folterwerkzeug zu sein scheint, egal, wie sehr ihm die Äuglein zufallen. Und mit dem Thema Durchschlafen will ich gar nicht erst anfangen. Erst die Zähnchen, gepaart mit Entwicklungsphasen – die uns wohl die nächsten Jahre noch begleiten werden –, und dann die stetig wiederkehrenden Erkältungen ... An den Genuss erholsamen Schlummerns ist seit seiner Geburt nicht mehr zu denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbst wenn es keine der Ursachen ist, wird er regelmäßig wach und will zu uns ins Bett, damit er da ein bisschen Party machen kann, ob wir nun mitfeiern oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frage ich jedoch andere Muttis, wie das bei denen läuft, bekomme ich das altbekannte ›Alles gut!‹ als Antwort. Das Kind schläft pünktlich um acht ein, schlummert durch, durchlebt niemals irgendwelche Entwicklungsphasen und ist fast immer gut gelaunt. Und auch bei der Entwicklung des kleinen Menschleins gibt es nichts zu bemängeln.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           »Physiotherapie? Ist bei uns nicht nötig.«
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rückblickend betrachtet, scheine ich wohl alles falsch gemacht zu haben ... Wir haben nämlich einiges mitgenommen, was die Palette an möglichen Komplikationen zu bieten hat. Angefangen bei der Physiotherapie bis hin zu den Stunden in der Krabbelgruppe, in denen mir regelmäßig der Angstschweiß vor neuerlichen Schreiorgien ausgebrochen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Während bei anderen Babys alles wie geschmiert lief – egal, ob das auf den Bauchdrehen oder die ersten Krabbel- und Gehversuche – passierte bei Karlchen lange Zeit nichts. Bei den anderen gab es augenscheinlich auch keine Berührungsängste mit anderen Kindern. Sie waren neugierig auf das andere Wesen, das plötzlich da war, während Karlchens Schreikrampf quasi schon auf der Zunge lag, wenn sich ein fremdes Kind auch nur in seine Nähe gewagt hat. Und wenn er nicht gemeckert hat, blieb er im Gegensatz zu den anderen Babys, die sich quietschvergnügt an neue Dinge herangetastet haben, lieber an Ort und Stelle kleben oder wäre am liebsten in mich hinein geklettert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht nur die Kinder schienen allesamt Musterbeispiele zu sein. Auch bei den anderen Mamas war augenscheinlich immer alles tutti. Keine habe ich je erzählen hören, dass es Probleme mit dem Beckenboden gibt. Scheinbar war ich das letzte Einhorn, das erst seit Karlchens Geburt weiß, dass es den überhaupt gibt und er sogar in der Lage sein kann, weit in deinen Alltag zu grätschen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Glaube mir, auch wenn der Beckenboden gern totgeschwiegen wird, die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tena Ladys
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , die im Drogeriemarkt zu finden sind, stehen da nicht grundlos. Der Beckenboden ist eine Muskelpartie, die spätestens nach der Geburt deines Kindes spezielle Zuwendung benötigt. Kümmerst du dich nicht um ihn, wird er sich eines Tages böse rächen. Das nur mal so am Rande …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun aber zurück zum Thema. Ich habe eine Theorie: Ich bin davon überzeugt, dass bei den anderen Mamas eben nicht alles tutti ist, dass es genau die gleichen Problemchen gibt, mit denen ich mich herumschlage. Für die meisten Frauen scheint es bloß einfacher zu sein, diese zu verdrängen oder schönzureden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Warum sie das machen? Womöglich, weil sie sie als Schwäche auslegen. Dabei würde es anderen durchaus helfen, wenn es mal eine laut aussprechen würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie sagt meine Freundin oft so schön: »Jetzt solo, dreitausend netto und ’nen Cooper!«
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei jeder Frau kommt irgendwann der Punkt, an dem sie ausflippen möchte, an dem ihr alles zu viel wird, die Bude kopfsteht, weil das Kind dabei ist, sie abzureißen. Und es ist überhaupt keine Schwäche, sich das einzugestehen. Im Gegenteil, es ist sogar echt stark, das anderen anzuvertrauen und um Hilfe zu bitten. Hey, immerhin sitzen wir Mamas doch alle im selben Boot!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was die Entwicklung deines Kindes angeht: Mach dich nicht verrückt. Jedes Kind ist individuell, jedes Kind ist anders. Bei dem einen passieren die Dinge eher, bei dem anderen später.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch Karlchen krabbelte urplötzlich los, lief ein halbes Jahr später munter durchs Haus und verlor seine Scheu vor fremden Kindern in den Spielgruppen von Stunde zu Stunde mehr. Es ist völlig in Ordnung, dass er zurückhaltend ist, während andere Kinder zur Kategorie der geborenen Entertainer gehören.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du siehst also, auch wenn es gern behauptet wird, es ist nicht immer alles tutti. Vielleicht sollte man einfach zugeben, dass man gerade Stehhaare hat, denn wie heißt es so schön?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur sprechenden Leuten kann geholfen werden ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 13:26:42 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Der Alltag mit Kind oder wie meine Hose riss und ich in Hundekacka griff</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/der-alltag-mit-kind</link>
      <description>Aus dem Leben einer Mama mit Kleinkind und mal mehr, mal weniger lustigen Begebenheiten.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Alltag mit Kind oder wie meine Hose riss und ich in Hundekacka griff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich kann mich gut daran erinnern, wie es war, als ich noch kein Kind hatte. Wie einfach ich das Leben der Muttis fand, die mir nach Feierabend über den Heimweg liefen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich – nach einem langen Arbeitstag und vorherigem Aufstehen bei Nacht mit dementsprechenden Schatten unter den Augen – und die heitere Mutti-Gang, die scheinbar gelassen und vergnügt quatschend die kleinen Schreihälse in ihren Kojen durch die Gegend rollte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mensch, war ich neidisch! Mein sich wiederholender Kommentar lautete: ›Na, die haben noch was vom Leben!‹
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mittlerweile, nun selbst Mama eines Kleinkinds, muss ich gestehen, haben sich meine Ansichten ein wenig geändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich sage dir, der Alltag mit Kind ist Hardcore. Und ich habe nur eins! Ich möchte mir gar nicht ausmalen, wie es sein muss, wenn da noch weitere Menschlein herumwuseln. Denn es ist ja nicht so, dass es mit steigender Anzahl leichter würde. Es fängt mit schlaflosen Nächten an und hört mit Schreianfällen auf.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich glaube, seitdem Karlchen auf der Welt ist, habe ich keine Nacht durchgeschlafen. Und ich habe – wie du in meinem ersten Blogbeitrag lesen konntest – Schlafen quasi als Hobby zelebriert. Oh, wie ich es geliebt habe, mich stundenlang in die Federn zu kuscheln und am Wochenende, nach dem ungesunden Schlafentzug dank meines Arbeitgebers, bis in die Puppen zu schlummern. Ich bin kein früher Vogel, sondern eine leidenschaftliche Nachteule.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber von dem geliebten Schlaf können sich alle Neu-Eltern großzügig verabschieden. Es gibt dann nämlich einen ganz anderen Boss, der den Takt angibt und dir sagt, wann du zu schlafen hast und wann nicht. Und das ist dein Baby.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Kleiner hatte alle vier Stunden Appetit und es hat ihn herzlich wenig interessiert, dass ich gerade freudig mit den Schäfchen über die Wiese gehopst war.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nachdem er dann allmählich einen Tag-Nacht-Rhythmus entwickelt hatte, kam das nächste Problem: Er hatte gar keine Lust zu schlafen. (Die hat er, wohl bemerkt, immer noch nicht.) Viel schöner ist es doch, die Eltern so lange wie möglich mit seiner Gesellschaft zu unterhalten. Egal, wie knatschig er ist, und egal, wie hoch die Stehhaare von Mama und Papa sind, er könnte ja etwas verpassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Somit stehen wir regelmäßig an seinem Bettchen und versuchen, ihn fast selbst einnickend zum Schlafen zu bewegen. Singen, herumtragen, kraulen – alles erfolglos, wenn sich dieses kleine Wesen in den Kopf gesetzt hat, dass es nicht schlafen will. Dazu gesellen sich dann noch gern die Kinderkrankheiten und Zähnchen, die die Kleinen regelmäßig wachhalten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber der Schlafmangel ist nicht die einzige Sache, die es bei der Geburt gratis on top gibt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Freizeit, die Zeit, die man nach Arbeit, Terminen und Haushalt für sich hatte, geht mit einem Kleinkind auch flöten. Hatte ich in den ersten Monaten nach der Geburt noch ein etwa vierstündiges Zeitfenster für mich zum Schlafen, Putzen oder zum hypnotischen Wandanstarren, so war dieses mit dem Älterwerden des Kindes futsch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich ist es schön anzusehen, wie der Kleine wächst und gedeiht und somit auch selbstständiger wird. Wenn er anfängt zu krabbeln und schließlich zu laufen. Doch eines sollte man dabei nicht vergessen: Du bist der Entertainer deines Kindes. Ein Kind will spielen und entdecken und das in einer Tour. Am liebsten morgens, mittags, abends, sogar nachts, wenn man es ließe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Karlchen ist kein Kind der Sorte ›Ich sitze hier stundenlang und spiele seelenruhig vor mich hin‹. Nein, wenn ich nicht aufpasse, reißt er mir die Bude ab und versucht, mit werfendem Spielzeug Möbel und Tapeten aufzuhübschen, sowie meine Deko neu zu arrangieren - ob mir das nun gefällt oder nicht. Er hat unendlich viele Hummeln im Hintern, die ihn von einer Ecke in die andere treiben. Mache dir keine Sorgen wegen restlicher Babypfunde, die wirst du ganz schnell los.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wehe, ich wende mich auch nur eine Sekunde etwas in seinen Augen Unwichtigem wie Kochen oder Toilettengang zu – holla, die Waldfee, dann wackeln aber die Wände!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den Krabbel- und Spielgruppen gibt’s dann eine ganz neue Action. Als Mama will man sein Kind ja fördern und mit anderen Kindern zusammenbringen. Das kann und wird für die Kleinen von Vorteil sein, wenn sie denn einen guten Tag haben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der ersten Krabbelgruppe, die ich mit ihm besucht habe, gab es immer Geschrei – seinerseits, versteht sich. Dann sitzt man da, noch unerfahren, schweißgebadet und panisch, wie man die Laune dieses verstimmten Wesens heben könnte, während die anderen Babys vorbildlich mitmachen. Vielleicht gibt es coole Muttis, denen das bisschen Gebrüll nichts ausmacht, aber zu dieser Sorte gehörte ich bis dato leider nicht. Unter allgemeiner Beobachtung und den imaginären kritischen Kommentaren à la ›Was macht die denn da?‹ und ›Oha, das kann aber nix geben‹ hampelte ich mit dem kleinen Schreihals herum.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kritik ist natürlich völliger Quatsch. Keine Mutti würde so denken. Im Gegenteil, ich selbst hatte jedes Mal Mitleid mit anderen Mamas, deren Kinder sich ausgerechnet zu dieser Stunde in einen Schreimarathon stürzen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Von der miesen Laune an solchen Tagen einmal abgesehen, durfte man vor und nach der Stunde auch noch den überhaupt nicht schweren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Maxi Cosi
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            samt Kind asten. Und sobald der dann wegfällt und der nächste Kindersitz ins Auto zieht, sorgt auch der für’s Haareraufen. Das Rein- und Rausfriemeln ist eine Geduldsprobe, erst recht bei Dunkelheit, in der man Blinde Kuh mit dem Verschluss spielt. Noch lustiger ist es natürlich bei prasselndem Regen und Orkan.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber schlecht gelaunte Babys und verhedderte Kindersitzgurte schützen auch vor peinlichen Situationen nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war die letzte Stunde der Krabbelgruppe und nach längerer unbequemer Zeit des auf dem Bodenhockens, (ich hasse es, in Skinny Jeans in die Hocke gehen zu müssen. Nicht nur, dass die Hose oft Einblicke auf Form und Farbe deiner Unterwäsche gewährt, nein, sie drückt dir auch die Babypfunde bis zum Hals. Und das nur, weil ich mich konsequent weigere, vor der Tür Jogginghose zu tragen), robbte ich vor, um nach dem Kleinen zu greifen, und da passierte es: Ratsch, die Hose war gerissen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alles, was ich denken konnte, war: ›Das ist mir jetzt nicht wirklich passiert!‹ Aber es war passiert und an der oberen Innenseite meiner Lieblingsjeans, die endlich wieder gepasst hatte, klaffte ein etwa zehn Zentimeter langer Riss, der sich bis zum Po zog. Du kannst dir vorstellen, dass ich mich danach in der Stunde nicht mehr großartig vom Fleck gerührt habe. Zum Glück war Winter und somit Mantelzeit! Das war ein glorreicher Abschluss der Krabbelgruppe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In der ersten Stunde der Spielgruppe, die Karlchen und ich danach besuchten, bemerkte ich anfangs einen überaus unangenehmen Geruch. Ich dachte noch: ›Na ja, vielleicht hat ja eins der Kinder die Buxe voll‹.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende der Stunde sollte sich der wahre Grund der gülligen Duftnote jedoch ganz woanders finden: nämlich unter dem Schuh meines Kindes. Ohne dass ich es gemerkt hatte, war er wohl in einen Hundekackahaufen getreten. Und ich habe natürlich beim Anziehen des Schuhs voll ins Braune gegriffen. Auch hier konnte ich nur denken: ›Wo ist die versteckte Kamera?‹
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber so ist das Leben mit Kind. Mal hat man einen richtig guten Tag, an anderen möchte man schreiend im Kreis laufen. Doch egal, wie stressig es auch sein mag, wie anstrengend oder knatschig er ist, missen möchte ich meinen kleinen Wildfang nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hinterher habe ich übrigens herzlich über meine ungewollten Gageinlagen gelacht, denn sind wir ehrlich: Es sind doch gerade solch drollige Geschichten, die das Leben ausmachen, an die man später noch mit einem breiten Grinsen zurückdenken wird.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Von der allgemeinen Belustigung einmal ganz abgesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:48:38 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Urlaub mit Kind = Erholung mit Stehhaaren</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/urlaub-mit-kind</link>
      <description>Acht Stunden wie ein Stein am Strand liegen? Zeit für sich? Relaxen? Nix da! Mit Kind sieht die schönste Zeit im Jahr ein bisschen anders aus ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Urlaub mit Kind = Erholung mit Stehhaaren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn du meinen ersten Beitrag gelesen hast, weißt du, dass ich ein großer Reisefan bin. Das hat sich auch mit Kind nicht geändert. Von Zeit zu Zeit brauche ich einfach die südlichen Gefilde. Nicht allein der Sonne oder des angenehmen Klimas wegen, sondern auch, damit meine durch massiven Schlafmangel verursachten Schatten unter den Augen mit ein bisschen Farbe kaschiert werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aber ich muss sagen, Urlaub mit Kind ist ganz anders als ohne.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich erwähnte bereits meinen ausgeprägten Freiheitsdrang. Der hielt sich auch im Urlaub nicht zurück. Morgens gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück in den Tag starten, danach zwölf Stunden an den Strand fleezen, dabei in einem Buch oder einem Klatschblatt schmökern und sich zwischendurch im Meer erfrischen. Oder aber einen tollen Ausflug machen, um dann den Tag bei einem deliziösen Abendessen mit lecker Weinchen ausklingen zu lassen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mit Baby: No way! Nix mit in Ruhe essen oder lange am Strand liegen. Der Ablauf ist nämlich haargenau derselbe wie im gewohnten Alltag mit dem einzigen Unterschied, dass er in einer anderen Umgebung stattfindet. Die Kleinen brauchen ihre Milch und ihre Schläfchen, die andernorts oft gar nicht so einfach umsetzbar sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch das Wickeln kann mitunter spannend sein. Wenn du einen Ausflug machst und dringend nach einer Wickelmöglichkeit suchst, könnte es passieren, dass es diese auf der Toilette gar nicht gibt. Und wenn doch, dass sie dann so sauber ist, dass du lieber die Rückbank des Autos als Wickelkommode nutzt, falls du denn mit Auto oder Leihwagen unterwegs bist …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir damals mit dem siebenmonatigen Karlchen auf Fuerteventura waren, war die mobile Wickeleinrichtung unser täglicher Retter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber von vorn: Der Tag des Abflugs startete katastrophal. Der Kleine war im Terminal die ganze Zeit über knatschig und schreilustig. Essen wollte er nicht, wobei wir dafür auch gar kein ruhiges Plätzchen gefunden hätten, da es am Flughafen zwar Raucherbereiche, jedoch keine Rückzugsorte für Eltern mit Baby gibt. Und der Wickelraum, der ebenfalls eine Rarität am Flughafen ist, hatte schon bessere Tage gesehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Flieger erklärte sich Karlchen endlich dazu bereit, ein bisschen Milch zu trinken, auch wenn wir schon lange bei Beikost angelangt waren. Mir war’s gleich, Hauptsache, er nahm endlich etwas zu sich.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu unserer großen Freude war er an Bord wie ausgewechselt. Das kleine Kerlchen verzichtete auf jegliches Geschrei und Gezeter, ließ sich mit Bilderbüchern prima bespaßen und glitt durch das Brummen der Maschine in einen langen Schlaf. Du kannst dir nicht vorstellen, wie erleichtert ich war …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Irgendwann ist aber auch bei den geduldigsten Babys die Luft raus. Nachdem er seit Stunden auf seinen Beinchen gewesen war, wir aber erst spät abends die Ferienwohnung erreichten, war er verständlicherweise am Ende mit seinen kleinen Nerven. Dann mussten wir ihn irgendwie bei Laune halten, während wir selbst schon vor Müdigkeit angefangen hatten zu schielen und unsere leer gefegten Mägen lauthals um Erbarmen flehten, ergo, man schon genug mit sich allein zu tun hatte. Aber so ist das mit Kind nun mal: Alles ändert sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So auch das exzessive Liegen am Strand. Vor dem Kind hat man sich sein Strandtäschchen samt Handtuch geschnappt, ist losmarschiert und hat sich in den Sand gehauen – fertig. Mit Kind gleicht das Ganze einem Eselsritt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bevor man aber überhaupt in die Nähe des Strands kommt, müssen ganz andere Vorbereitungen getroffen werden. Dazu gehören das Packen des Wickelrucksacks mit allem Pi, Pa, Po: vorgekochtem Wasser, dosiertem Milchpulver sowie einem ganzen Arsenal an Windeln. Und vergessen wir nicht das Mittagsschläfchen, das vor Abmarsch gehalten werden muss.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem Karlchen ausgeschlafen und von oben bis unten mit Sonnencreme eingeschmiert war, konnte es endlich losgehen.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei knallender Sonne, die uns fast den Kopf wegflammte und unseren Achselhöhlen eine feucht-fröhliche Party bescherte, waren wir mit dem halben Hausstand am Strand eingetrudelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dort hatten wir es zunächst mit einem Zelt versucht. Bis das allerdings aufgebaut war (das ist bei Wind nicht einfach und auf Fuerte ist viieel Wind), hatte sich der Kleine schon in einen Schreikrampf gestürzt und mein Mann sich in ein knallrotes Nervenbündel verwandelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir endlich hineinkrabbeln konnten, hatten wir nach kürzester Zeit den Sand überall, auch auf dem Kind, was Karlchen nicht sonderlich prickelnd fand. Also haben wir es danach mit Windfang und Sonnenschirm probiert, allerdings ohne Sandverankerung. Das Resultat war, dass der Schirm vom Wind gepackt, quer über den Strand geschleudert wurde und beinahe andere Urlauber einen Kopf kürzer gemacht hätte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Folglich back to Basics: Wir mieteten zwei Liegen inklusive Schirm an und sollten feststellen, dass es manchmal die beste Lösung ist, Geld fürs Sonnen auszugeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da Karlchen zu dem Zeitpunkt weder sitzen noch krabbeln, geschweige denn laufen konnte, lag er mit auf der Liege. Also, der kleine Prinz lag, du hast daneben gehockt. Und schwimmen war leider auch nicht mehr zu zweit möglich. Ich musste mich dann allein mit den Kaventsmännern anlegen, die auf Fuerte für gewöhnlich an den Strand rollen …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich muss zugeben, die Urlaubserholung sah vor dem Kind anders aus. Da musste man sich keine Gedanken machen, wo der nächste Wickelraum ist, ob es im Hotelzimmer einen Wasserkocher für sein Fläschchen gibt oder in der Ferienwohnung ein Babybett samt Kinderhochstuhl vorhanden ist. Da bist du einfach gefahren und hast relaxt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Trotzdem rate ich dir: Fahr! Nutze die wenigen Wochen im Jahr für einen kleinen Tapetenwechsel. Das andere Klima wird dir und deinem/n Kleinen guttun, auch wenn das Wort Erholung eine ganz neue Definition bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und falls dir die Großeltern Gesellschaft leisten: Jackpot! Während sie dein/e Kind/er hüten, hast du endlich Zeit für dich. Um auf der Liege zu chillen, einen kleinen Ausflug zu machen oder einfach nur zu schlafen. Besser geht’s nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und eins wollen wir nicht vergessen: Auch die Kinder werden älter und irgendwann gibt’s wieder entspanntere Urlaube …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:47:17 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Selfpublishing – oder wie meine Seifenblase zerplatzte</title>
      <link>https://www.karlielennox.de/das-selfpublishing</link>
      <description>Du hast es geschafft und ein Buchbaby zur Welt gebracht - yeah! Und nun? Mein ernüchterndes Aufwachen nach dem süßen Traum ...</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Selfpublishing – oder wie meine Seifenblase zerplatzte
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer mich gut kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt zu der Sorte Mensch gehöre, die als naiv bezeichnet wird. Ich neige zu Optimismus, ja, dennoch verliere ich die Realität nie aus den Augen. Eigentlich …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn auch für mich gibt es Themen, die mich ins kindliche Träumen befördern. An erster Stelle das Schreiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dann hocke ich auf einer rosaroten Wolke und blicke mit Herzchen in den Augen auf die Welt hinunter. So erging es mir zumindest, bevor ich mein erstes Buch veröffentlicht hatte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schon immer habe ich es geliebt, mich in meiner Fantasie zu verlieren. Das Leben lief manchmal nicht so toll? Egal, ich habe es einfach toll werden lassen, indem ich meine innere Leinwand angeschmissen habe. Dank meiner Vorstellungskraft konnte ich alles sein: Prinzessin, die Freundin diverser Boygroup-Mitglieder, Schauspielerin, Sängerin. Kein Ort war zu weit, kein Ziel zu utopisch. Ich habe Geschichten gesponnen, Dialogszenen, aus denen sich später ganze Buchideen entwickelt haben. Und schließlich sollte das wahr werden, woran ich nie wirklich geglaubt hatte: Nach mehreren ergebnislosen Anläufen, unzähligen Neustarts und verworfenen Versionen war mein erster Roman fertig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen: Ich war so happy über die positive Kritik meiner Lektorin – einer wirklich klugen Frau, auf deren ehrliche und professionelle Meinung ich sehr viel Wert lege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fehlte nur noch das passende knallbunte Cover, und schon konnte es losgehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My little Voice, Dean and me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            war reif für die Publikation – und ich einem Rausch nahe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich entschied mich dafür, mein Buch mittels Selfpublishing-Plattform zu veröffentlichen, und dachte doch echt, dass das ein Spaziergang wird. Nicht die Prozedur der Veröffentlichung, aber der Verkauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war schon immer mein Traum gewesen, eines Tages ein Buch von mir auf den Ausstellungstischen der Buchhandlungen zu finden. Dort, wo es alle Bücherwürmer hinzieht, stets auf der Suche nach neuem Lesestoff. Wo
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           dich
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             die bunten Cover anlachen und der neugierig machende Klappentext dich schließlich das Portemonnaie zücken lässt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My little Voice, Dean and me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            endlich auf dem Markt war, schien mein Herzenswunsch zum Greifen nahe. Ich war so stolz – und so dumm …
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich mir meine vergangene Unbedachtheit noch einmal vor Augen führe, würde ich mich am liebsten selbst schütteln. Die Wirklichkeit hat mich nicht nur eingeholt, sie hat mich wie ein Vierzigtonner überrollt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hochmut kommt vor dem Fall, sagt man so schön – denn die Wahrheit ist: Mein Buch wird es wahrscheinlich niemals auf einen der Ausstellungstische schaffen. In den Filialen werden nämlich – in der Regel – keine Prints on Demand ausgestellt. Den Selfpublishern bleibt somit nur die Option, ihre Eigenkreationen online anzupreisen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tja, da stand ich nun. Mit meinem Traum, der wie eine Seifenblase zerplatzte. Verpufft war das Gefühl des Rausches, der Euphorie. Zurück blieben blanke Ernüchterung und pure Ahnungslosigkeit. Wie sollte ich mit einem Buch Geld verdienen, das die Leser gar nicht zu Gesicht bekommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich haben Family, Freunde und ArbeitskollegInnen es fleißig geordert – wofür ich unendlich dankbar bin –, aber das war’s auch schon.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mein Baby war zwar endlich auf der Welt, aber unsichtbar. Fieser noch: Es gluckerte im virtuellen Meer der unzähligen Werke immer weiter unter.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachdem ich mich bei Instagram angemeldet hatte, fiel allmählich der Groschen, woran es beim Verkauf – abgesehen von der fehlenden Präsenz in den Geschäften – haperte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne Social Media geht es nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Eintauchen in die Bubble der Schreib- und Leseliebhaber – eine respektvolle und hilfsbereite Community – kam dem Entdecken einer neuen Welt gleich, die mir ein Licht nach dem anderen aufgehen ließ.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn kein (starker) Verlag hinter
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           dir
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            steht, musst du dich allein um das unliebsame Thema Marketing kümmern (hierzu wird es noch einen separaten Beitrag geben).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Du musst Werbung machen, wo du nur kannst, und bist dabei auf (positive!) Rezensionen von Buchbloggern angewiesen – und zwar viele Rezensionen (yep, Beitrag folgt).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne die verschwindet dein Buch nämlich im Nirvana der Literaturwelt. Je mehr Rezensionen du hast, desto sichtbarer wird es im Netz – für Leser, ergo potenzielle Käufer. Denn ohne die läuft nix und die Kasse bleibt leer.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei mir war das Kind quasi schon in den Brunnen gefallen. Während andere AutorInnen laaaange vor der Veröffentlichung ordentlich die Werbetrommel rührten, herrschte bei mir Grillenzirpen. Also musste ich alles im Schnelldurchlauf nachholen – und lernte dabei tagtäglich Neues dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Regel Numero uno: Du musst vernetzt sein, denn nur über Social Media und das Folgen anderer User erfährst du von Aktionen, die dein Buch pushen könnten. Du knüpfst Kontakte, lernst von anderen, kannst dir vielleicht ein paar Dinge von ihnen abschauen. Denn – sorry, man möge mir verzeihen – ich bin bereits Ü40 und daher nicht mehr so up to date wie früher in meinen Zwanzigern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fakt ist leider, dass die Welt der Schreiberlinge ein knallhartes Geschäft ist – mit einem Mini-Brotkorb. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, aber AutorInnen sind – wenn sie keinen bekannten Namen tragen – arm wie Kirchenmäuse. Ohne Hauptjob kann man sich allein mit Schreiben nicht über Wasser halten – das schaffen lediglich fünf Prozent (ehrlich wahr!). Zunächst verdient die Selfpublisher-Plattform oder der Verlag an dir – erst dann folgst du, und du kannst mir glauben: Da bleibt nicht mehr viel übrig.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hinzu kommen die Kosten, die du investierst: professionelles Lektorat – wozu ich jedem nur raten kann –, Coverdesign, Werbeartikel (Postkarten, Lesezeichen, Sticker … die Liste reicht unendlich weit, das Geld allerdings nicht).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine rosarote Wolke hat sich in Luft aufgelöst – schlimmer noch: Sie hat mich über die nicht vorhandene Reling geschubst, sodass ich auf den harten Boden der Tatsachen geknallt bin.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den vergangenen Monaten habe ich nicht nur lernen müssen, dass das Thema (erfolgreiches) Selfpublishing ein Prozess ist. Es ist ein Wechselbad der Gefühle – eine Achterbahnfahrt, die dich durch berauschende Loopings und ohne Vorwarnung in die Tiefe katapultiert –, eingeklemmt zwischen Bangen und Hoffen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vergleich mit anderen, die eine Negativrezension, die zwischen den positiven heraussticht und sich in dein Gehirn einbrennt – und schon winken Zweifel und Aufgabe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Es war immer mein Wunsch, mich als Autorin zu etablieren, doch kann ich die Bedenken nicht ignorieren, die allmählich lauter werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schreibe ich gut genug? Hat mein Traum überhaupt eine Chance, Realität zu werden? Oder ist die ganze Arbeit vergebliche Liebesmüh, sodass ich alles hinschmeißen sollte?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Ich weiß nur eins: Ich fühle mich wie auf einem verdeckten Minenfeld, das mich bereits kalt erwischt und dabei nicht bloß Spuren auf meiner Seele hinterlassen hat – es hat auch einen Teil der Magie meines Debüts geraubt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe mein ganzes Herzblut in dieses Buch gesteckt. Es war toll, seine Protagonisten und die Welt zu erschaffen, in der sie leben. Dabei zuzusehen, wie sich ihre Charaktere entfalten und eine Handlung entwickelt, die oft ein Eigenleben zu haben schien. Meine Fantasie in Worte zu kleiden, war das, was ich immer machen wollte, wofür ich immer gebrannt habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nun aber stelle ich fest, dass sich meine Gedanken nicht mehr allein ums Schreiben, sondern in erster Linie um das Thema Marketing drehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           My little Voice, Dean and me
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verkauft sich immer noch schleppend. Dadurch läuft mein Gehirn heiß, aber ich überlege nicht bloß, wie ich den Verkauf pushen könnte – z. B. welche Aktionen ich mitnehmen oder mit wem ich mich vernetzen könnte. Nein, mein oberes Stübchen wird noch von ganz anderen Sorgen heimgesucht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Welche Rezension wird diese oder jene Bloggerin meinem Buch geben? Die Angst vor einer weiteren Negativbewertung, die kaum die Verkaufszahlen ankurbeln dürfte, lauert wie ein gefährliches Raubtier im dunklen Hintergrund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Meine Gedanken kreisen und lassen mich sogar nachts oft nicht mehr schlafen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich habe Angst, mich selbst und meinen Antrieb zu verlieren – und dass sich mein Traum in einen Albtraum verwandeln könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jahre des Schaffens, des Hoffens – mit dem Ergebnis, dass ich mich verlorener denn je fühle. Und das, obwohl ich einen ganzen Roman zu Papier gebracht und es dann auch noch geschafft habe, ihn zu veröffentlichen. Dennoch bleibt da dieser bittere Beigeschmack …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber hey – ich werde das Schreiben nicht aufgeben. Dafür ist es einfach ein zu großer Teil von mir – das, was mich ausmacht, mich erfüllt. Worte sind meine Leidenschaft, mein Ventil, der Ausdruck meiner Seele. Selbst wenn sie niemand zu Gesicht bekommt, existieren sie – ohne Wertung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zugegeben: Ich bin extrem dünnhäutig und neige schnell dazu, bei einer Niederlage alles hinzuschmeißen. Und nicht nur das. Darüber hinaus bin ich auch unglaublich ungeduldig – gepaart mit zu hohen Erwartungen. Wenn ich etwas will, dann am besten jetzt sofort. Das ist jedoch beim Thema Selfpublishing nicht unbedingt von Vorteil.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Vielleicht sollte ich dem Ganzen mehr Zeit geben, entspannter an die Sache herangehen und den Druck herausnehmen – gesünder wäre es allemal.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Womöglich wäre es klüger, dem Schicksal zu vertrauen und es einfach machen zu lassen. Wenn es sein soll, wird es sich fügen. Und wenn nicht … habe ich wenigstens ein paar Menschen mit meinen Zeilen zum Schmunzeln gebracht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 01 Oct 2024 15:42:45 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Die Frage aller Fragen: Passt ein Kind zu mir?</title>
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      <description>Welche Frau kennt diese Frage nicht, die sie früher oder später heimsucht? Ich und ein Kind - kann das funktionieren?</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage aller Fragen: Passt ein Kind zu mir?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kommt dir das bekannt vor? Fragst du dich vielleicht auch gerade, ob ein Kind in dein Leben passen würde?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Willkommen im Club! Ich kann dir sagen, dass ich mich mit dieser Frage ein paar Jährchen herumgeschlagen habe.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich habe nämlich nicht zu dem Typ Frau gehört, die von sich behauptet, die geborene Mutter zu sein. Ehrlich gesagt haben mich diese Frauen immer verblüfft. Es gab so viele Dinge, die mich voll und ganz ausgefüllt haben, dass ich keine Ahnung hatte, wie ein Kind dazu passen sollte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich bin seit jeher ein freiheitsliebender Mensch, der seinen Tag gern nach Lust und Laune gestaltet – wenn nicht die Arbeit dazwischen funken würde.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Als ich vor der Geburt meines Sohnes nach gefühlten zweihundertsiebenundvierzig Stunden, die mich der Job in der Woche an sich gekettet hat, nach Hause kam, war immer noch nicht richtig Feierabend: kochen, die geliebte Hausarbeit und noch ein bisschen obligatorischer Sport. Langeweile gab es bei mir nie.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch die Wochenenden habe ich bis zum Limit ausgenutzt. Ich war immer auf Achse: shoppen, im Kino oder bei Familie und Freunden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Urlaub war natürlich mein Heiligtum. Die wenige freie Zeit im Jahr habe ich ausgiebig und mit ganzer Herzenslust geplant. Egal, ob in Europa oder im Amiland, ich habe es geliebt, in der Welt unterwegs zu sein und neue Orte zu entdecken. Das war mein Highlight, Erinnerungen, von denen ich heute noch zehre.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit zogen die Jahre ins Land und allmählich wurde es Zeit, intensiver über die Familienplanung nachzudenken. Als Frau wird einem bei diesem Thema ja auch kein Druck gemacht – im Hinblick auf die biologische Uhr und so weiter. Hach, wie sehr ich die Sprüche geliebt habe, die damals regelmäßig auf mich niedergeprasselt sind: »Wie lange wollt ihr denn noch warten? So langsam wird’s aber mal Zeit«, »Schaff dir ein Kind an, das ist doch schön.«
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schön? Was sollte daran denn schön sein? Das zumindest habe ich immer gedacht, wenn ich kreischende Kinder mit Rotznase und schokoverklebten Händen gesehen habe, deren Eltern völlig entnervt versucht haben, die kleinen Menschen, die Zeter und Mordio schrien, als würden sie niedergestochen werden, zu beruhigen. In solchen Momenten war ich stets froh, ohne Anhang, ohne Stehhaare und ohne Augenringe bis zu den Kniekehlen von dannen schreiten zu können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und da hätten wir das nächste Schlagwort: Schlafentzug – welch Folter für jemanden, der dieses ›Hobby‹ am Wochenende regelrecht zelebriert hat. Da meine Arbeitszeit stets mit meiner Schlummerzeit kollidierte, war in der Woche an Ausschlafen nicht zu denken. Und dann sollte ich mir freiwillig einen Faktor ins Haus holen, der mir auch noch die heiligen Wochenenden versaut? Nö!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Abgesehen vom Schlafmangel, was passierte dann eigentlich mit meiner geliebten Freiheit? Die würde auch flöten gehen. Schließlich ist ein Kind kein Hobby, kein Auto, das man mal eben in der Garage abstellen kann, wenn man keine Lust mehr darauf hat. Obwohl … Nein, Spaß beiseite!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Du siehst also, ich habe diese Entscheidung bei solchen Gegenargumenten gern auf Eis gelegt. Aber eines Tages … Ich erinnere mich genau: Es war der einunddreißigste Dezember, ausgerechnet Silvester, als mein Schwiegervater eine entscheidende Frage stellte: »Ein Leben ohne Kinder … Was hast du denn sonst?«
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Frage hat mich ganz schön zum Nachdenken gebracht. Und irgendwann kam die Erkenntnis: ›Jau, er hat recht.‹ Das Leben war vielleicht schön mit all meiner Freiheit und meinem heiligen Schlaf. Aber was ist später? Wenn der Lack ab ist, man zur Ruhe kommt, vielleicht die Orte gesehen hat, die man sehen wollte, was ist dann?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Tada, die Entscheidung war getroffen. Natürlich blieben trotzdem Zweifel. Tue ich das Richtige? Passt ein Kind überhaupt zu mir? Kann ich eine gute Mama sein?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber ich rate dir: Höre auf dein Bauchgefühl, dein Herz. Und da ich gern das Schicksal ins Spiel bringe – ich habe einen leichten Hang zur Esoterik – überlasst ihm die endgültige Entscheidung. Wenn es sein soll, wird es passieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bei mir ist es passiert und ich kann dir sagen, dass ich die Entscheidung nicht bereut habe. Es ist sogar das Beste, was mir passieren konnte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zugegeben, in den ersten Wochen nach der Geburt habe ich das nicht gesagt. Da habe ich mich eher gefragt, was ich mir angetan habe. Aber das geht vorbei. Wenn jedes Familienmitglied erst einmal seine Rolle gefunden hat, zieht das pure Glück bei dir ein – ehrlich!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich hätte nicht gedacht, dass ich so eine liebevolle Mama sein könnte. Aber genau so ist es. Als Mama verändert sich alles, dein ganzes Leben steht kopf. Und obwohl sich gefühlt alles nur noch um dein Kind dreht, das heiß geliebte Ausschlafen Adieu sagt und du selbst nicht mehr die erste Geige spielst, möchtest du nicht mehr mit deinem alten Leben tauschen. Plötzlich hast du ganz andere Prioritäten als vorher – und das ist gut so!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist gut, das eigene Ich zurückzustellen und ein hilfloses Wesen in den Fokus zu rücken. Es ist eine Erfahrung, eine Entwicklung, die dich zu einem besseren Menschen macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Sep 2024 09:08:17 GMT</pubDate>
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